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30.07.07

Reittherapie

 

Pferde machen Kinder stark

Reiten als Therapie

In der Natur kommen sich Kind und Pferd näher.

Es wird genau beobachtet.

In der Reithalle werden bestimmte Übungen mit dem Pferd gemacht.

Diese Übungen schulen u.a. Wahrnehmung und Koordination.

Den Kindern sieht man die Freude im Umgang mit dem Pferd an.

Viele Menschen, insbesondere Kinder, sind von Pferden fasziniert. Der Umgang mit Pferden motiviert zu Aufmerksamkeit, Konzentration und Verhaltensänderungen. Ein wichtiger Aspekt in der Reittherapie ist das gegenseitige Geben und Nehmen zwischen Kind und Pferd.

In der Reittherapie steht nicht der reitsportliche Aspekt im Vordergrund, sondern die individuelle Förderung des Kindes mit Hilfe des Pferdes. Der Kontaktaufbau zum Pferd ist dabei die Grundlage des therapeutischen Arbeitens. Im Umgang mit dem Pferd wird der Mensch als emotionales und soziales Wesen angesprochen, wodurch sich vielfältige Fördermöglichkeiten im sensomotorischen Bereich, im sozial-emotionalen Bereich sowie im kognitiven Bereich ergeben.

Interessierte Schülerinnen und Schüler des 2. Schuljahres der Astrid-Lindgren-Schule haben die Möglichkeit, ein Mal wöchentlich an einer Reittherapie teilzunehmen. Diese findet in kleinen Gruppen mit maximal vier Kindern statt.

Die Kinder einer Gruppe bereiten das Pferd gemeinsam auf die Therapiestunde vor, bauen evtl. Materialien auf und versorgen das Pferd nach dem Reiten. Es wird spielerisch am und auf dem Pferd gearbeitet. Dabei gibt es Phasen, in denen alle Kinder in das Geschehen mit einbezogen sind und Phasen, in denen mit den Kindern einzeln gearbeitet wird. Elternteile, die die Reitstunde begleiten und die „nicht reitenden“ Kinder mit beaufsichtigen, sind immer herzlich willkommen.

Die Reittherapie wird von der Lehrerin Uta Werner durchgeführt. Sie ist ausgebildete Reittherapeutin (IPTh) und hat am Institut für Pferdegestützte Therapie in Konstanz gelernt.