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Förderschwerpunkt Sprache

Welche Kinder besuchen unsere Schule?

Die Astrid-Lindgren-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache im Primarbereich (Grundschule). Die Kinder, die unsere Schule besuchen, haben unterschiedlichste Sprachstörungen und benötigen besondere schulische Unterstützung.


Welche Sprachstörungen haben die Kinder?

Wir fördern Schülerinnen und Schüler mit Sprachentwicklungsstörungen, die sich auf unterschiedliche Weise ausdrücken können. Da Sprache ein komplexes System ist, treten Störungen in diesem Bereich selten isoliert auf. Vielmehr ist bei sprachentwicklungsgestörten Kindern ein vielschichtiges Störungsbild zu beobachten, das sich aus folgenden Symtomen zusammensetzen kann.

  • Aussprachestörungen (Störung des Lautsystems)
  • Schwierigkeiten beim Erwerb des Wortschatzes und Wortfindungsstörungen
  • Dysgrammatismus (erhebliche Störung beim Erwerb des grammatischen Regelsystems)
  • kommunikativ-pragmatische Störungen (z.B. Herstellen von Blickkontakt, Gesprächsverhalten)
  • eingeschränktes Sprachverständnis
  • Redeflussstörungen (z.B. Stottern oder Poltern)
  • Entwicklungsdyslexie und -dysgraphie (Störung im Erwerb des Lesen und Schreibens)

Bei vielen Kindern gibt es daneben eine umfangreiche Begleitsymptomatik mit Problemen in allen Wahrnehmungsbereichen, in der Motorik und im Verhalten.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen nach individueller Diagnose bei uns in kleinen Lerngruppen eine gezielte Förderung.


Wie kommt mein Kind zur Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache?

Wenn die Sprachauffälligkeit bis zur Einschulung noch nicht behoben ist, kann eine besondere schulische Förderung notwendig sein. In diesen Fällen stellen Eltern bei der zuständigen Grundschule einen Antrag auf Feststellung des Förderbedarfs, der dann von zwei Lehrpersonen (jeweils von der zuständigen Grundschule und Förderschule) geprüft wird. Im Rahmen dieses Verfahrens findet auch eine ärztliche Untersuchung beim Gesundheitsamt statt. Die Lehrerinnen und Lehrer informieren in einem abschließenden Gespräch die Eltern über die Ergebnisse der Überprüfung. Das Schulamt stellt dann den Förderbedarf fest und schlägt den geeigneten Förderort, z.B. die Astrid-Lindgren-Schule, vor.