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Aufnahme in die Astrid-Lindgren-Schule

„Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderbereich Sprache besteht, wenn der Gebrauch der Sprache nachhaltig gestört und mit erheblichem subjektiven Störungsbewusstsein sowie Beeinträchtigungen in der Kommunikation verbunden ist, und dies nicht alleine durch außerschulische Maßnahmen behoben werden kann.“  § 4(3) AO-SF.

Die Aufnahme in die Astrid-Lindgren-Schule kann zu Beginn der Schulpflicht oder während der Grundschulzeit von den Eltern beantragt werden.

Der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache wird durch ein besonderes Verfahren festgestellt. Dazu ist es notwendig, dass die Eltern Ihr Kind zunächst an der Grundschule vor Ort anmelden und gleichzeitig dieses Verfahren beantragen.

Eine Lehrkraft der Grundschule und eine sonderpädagogische Lehrkraft überprüfen den sprachlichen Entwicklungsstand des Kindes und beraten die Eltern über den sprachlichen Unterstützungsbedarf, die Bedingungen zum erfolgreichen Lernen und über die möglichen Schulen.
Wenn Eltern die Förderschule Sprache als Schulform wünschen, kann dies den Lehrkräften in diesem Beratungsgespräch mitgeteilt werden.

Alle Ergebnisse werden für das Schulamt in einem Gutachten festgehalten. Das Schulamt entscheidet auf der Grundlage dieses Gutachtens über den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf und schlägt den Eltern einen geeigneten Förderort vor.
Das Schulamt kann zusätzlich auch noch ein schulärztliches Gutachten anfordern.

Wenn ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf festgestellt wurde, überprüft die Klassenkonferenz einmal jährlich, ob der Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung weiterhin besteht. Im Laufe der Schulzeit kann auch ein Wechsel des Förderschwerpunkts oder des Förderorts oder die Beendigung der sonderpädagogischen Förderung erfolgen. In allen Fällen werden die Eltern rechtzeitig in die Beratungen mit einbezogen.