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Eine Hebamme berichtet

Zum Abschluss des Sexualkundeunterrichts der Klassen 4 besuchte die Hebamme Karin Pohland an zwei Tagen unsere Schule. Am ersten Tag informierte sie über den Verlauf der Schwangerschaft, am zweiten Tag über die Geburt.

Anhand von Modellen und Bildern wurde den Kindern die Entwicklung des Embryos deutlich. Die Kinder konnten mit einem Hörrohr Herztöne abhören und die Lage eines Babys im Bauch ertasten. Durch einen Versuch mit rohen Eiern in einem Glas mit und ohne Wasser wurde den Kindern klar, warum ein Embryo im Fruchtwasser vor Stößen geschützt ist. Gar nicht so einfach war es, mit einem schweren Rucksack vor dem Bauch zu laufen oder am Tisch zu sitzen.

Am zweiten Tag versuchten die Mädchen und Jungen nachzuempfinden, wie anstrengend Wehen sind. Dazu drückten sie ihre Hände mit aller Kraft zu Fäusten zusammen. Mit Hilfe eines künstlichen Beckens und einer Puppe zeigte Frau Pohland, wie sich das Baby bei der Geburt dreht und bewegt. Anschließend durfte ein Kind demonstrieren, wie eine Nabelschnur durchgeschnitten wird. Viele Kinder hatten Daten ihrer eigenen Geburt mitgebracht und so wurde fleißig verglichen, wer den am kleinsten oder am größten, am leichtesten oder am schwersten war.

Immer wieder erzählten die Kinder von eigenen Erlebnissen und stellten Fragen, die Frau Pohland bereitwillig beantwortete.

Ein großer Dank geht an den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule, der die Hälfte der Kosten bei dieser Aktion übernahm.