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Was ist los im Smartphone meines Kindes?

Kürzlich informierte Kriminalhauptkommissarin Melanie Ossenbring vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz Warendorf bei einem Elternabend über Möglichkeiten und Gefahren beim Umgang mit dem Smartphone. Sie stellte zunächst die bei Kindern und Jugendlichen besonders beliebten Dienste wie WhatsApp, YouTube, Instagram, SnapChat und TikTok vor. Zu jedem dieser Dienste gab Frau Ossenbrink wichtige Hinweise auf die Risiken und Gefahren. Dabei ging sie auf Datenschutzbedingungen ein und wies darauf hin, wie wichtig die Privatsphäre-Einstellungen sind, um zu verhindern, dass eine Nachricht oder ein Foto von jedem gesehen werden kann. Sie informierte über Kettenbriefe, die mit Drohungen arbeiten, und über Sex- und Gewaltvideos, die unkompliziert verbreitet werden können. Hier sei es notwendig, die Kinder darauf vorzubereiten und ihnen Möglichkeiten zu erklären, wie man in solchen Fällen reagieren sollte. Ein wichtiger Aspekt war auch die Strafbarkeit von derartigen Handlungen, schon die Verbreitung eines Gewaltvideos, etwa durch Herumzeigen, wird strafrechtlich verfolgt.

Wichtig war es Frau Ossenbrink, den Eltern Hinweise und Hilfen für den richtigen Umgang mit ihrem Kind in Bezug auf das Smartphone zu geben. Dabei sollten sich Eltern nicht auf den Standpunkt zurückziehen, sie seien nicht fit genug im Bereich des Smartphones. Wichtig sei es, immer das Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen zu suchen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und sich vielleicht einfach mal Dinge vom Kind auf dem Handy zeigen zu lassen. Zum Schluss stellte sie noch Internetseiten vor, auf denen man sich informieren kann.

Am Ende bedankte sich Schulleiterin Antje Dünnewald für den Vortrag, der nicht nur für die Eltern sondern auch für die Lehrkräfte ausgesprochen informativ war.